Dachs

Dachs

Wald, Ordnung, Ehrenamt – zuverlässig mit ruhigem Humor.

Typischer Ort: Am Waldrand bei den Tannen; im Rathaus an Wahltagen; gelegentlich „irgendwo zwischen“ – auf dem Weg, beim Helfen. Alter: Erfahren, geerdet, ehrenamtlich im Herzen – ein Dachs, der schon viele Winter und viele Aufgaben gesehen hat.

Der Dachs ist eine dieser Figuren im Ort, die man nicht dauernd sieht – aber sobald er auftaucht, merkt man: Hier läuft etwas. Er hat Tannenbäume im Wald, kennt Wege, Holz, Jahreszeiten und die kleinen Regeln, die draußen gelten. Bei ihm wirkt alles bodenständig und korrekt, ohne steif zu sein.

Im Flanellweg ist er gleich doppelt verankert: als „Weihnachtsbaum-Dachs“, der am Waldrand weiß, welcher Baum schön ist und welcher stehen bleiben sollte – und als Wahlhelfer im Rathaus, freundlich, ruhig und sehr korrekt an der Urne. Er ist jemand, der Verantwortung nicht groß ankündigt, sondern einfach macht: hier und da helfen, mit anpacken, Dinge ermöglichen.

Wenn Odin mit ihm ins Gespräch kommt, wirkt es oft so, als würden zwei alte, ruhige Systeme kurz ihre Daten synchronisieren – ohne Hektik, aber mit Substanz.

Dachs Geschichten

Alle Geschichten mit dieser Figur.

Der Hai und der Wahlsonntag im Rathaus
15. März 2026 Sonnig Frühling

Der Hai und der Wahlsonntag im Rathaus

Am Sonntag ist Wahlsonntag – und der Flanellweg wird für ein paar Stunden sehr offiziell. Am Vormittag prüft der Hai zuerst pflichtbewusst die Wetterdaten der neuen Station („für den Gang zum Rathaus“), dann breiten sie die Briefwahlunterlagen am Küchentisch aus: Ortsbeirat, Gemeinde, Kreis – ein ganzer Stapel Kommunalwahl. Weil sie sich politisch nicht einig werden, entscheiden sie sich für ihren typischsten Kompromiss: keine Partei, sondern viele einzelne Kreuze, sorgfältig verteilt, damit für jeden ein Stück Überzeugung dabei ist. Der Hai nimmt das ernst wie ein kleines Staatsamt.

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Der Baum vom Waldrand
12. Dezember 2025 Schnee Weihnachten

Der Baum vom Waldrand

Nur noch zwölf Tage bis Weihnachten – und plötzlich fühlt es sich an, als würde der Advent schneller laufen als der Schnee schmilzt. Den Tieren fehlt noch der Weihnachtsbaum. Odin ruft Alfonso den Hasen an, den Waldbesitzerfreund von früheren Holzaktionen. Alfonso kennt wiederum einen Dachs, der Tannenbäume hat – und auf einmal wird aus „wir müssten mal“ ein echter Plan. Am Waldrand wählen sie den schönsten Baum, tragen ihn in den Garten und merken erst dann, wie früh es im Dezember dunkel wird. Drinnen wartet schon der Kamin.

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