Stinkerle

Stinkerle

Tüftler mit Herz – überall Schrauben, nirgends Panik.

Typischer Ort: Werkraum im Keller oder Schuppen im Garten; häufig auch am Wohnzimmertisch bei Projekten mit Laptop, Kabeln und Schrauben. Alter: Erwachsen, aber dauerhaft verspielt – ein Bastler, der nie aufhört, die Welt zu verbessern.

Stinkerle ist der Erfinder des Flanellwegs: handwerklich begabt, loyal, verspielt – und mit einem Werkzeuggürtel im Kopf. Er repariert, baut, verbessert und versieht fast alles mit „Version 2.0“, weil er es schlicht nicht lassen kann. Was für andere Chaos ist, ist für Stinkerle Material.

Er lebt zwischen Kellerwerkraum, Schuppen und spontanen Einfällen: Kaminbau, Pool-Winterfestmachung, Mähschaf-Winterquartier, Kürbislichter, Bad-Ambiente, Hauszentrale – Stinkerle sieht Probleme und denkt sofort in Lösungen. Manchmal geht dabei etwas schief (gern spektakulär), aber seine wichtigste Eigenschaft ist nicht Perfektion, sondern Rettungskompetenz: Wenn’s klemmt, kommt Stinkerle, kniet sich hin, und plötzlich läuft’s wieder.

Er arbeitet oft mit dem Waschbär zusammen – Technik trifft Kunst – und mit dem Hai in einer Art „Ordnung vs. Basteldrang“-Partnerschaft, die erstaunlich produktiv ist. Und ja: Der berühmte Etikettendrucker-Minze-Vorfall ist längst Legende. Seitdem wird jedes neue Gerät vorsorglich auf „minzduftfrei“ geprüft.

Stinkerle Geschichten

Die neuesten Geschichten mit dieser Figur.

Das Mähschaf und die erste Runde des Jahres
14. April 2026 Sonnig Frühling

Das Mähschaf und die erste Runde des Jahres

Am Dienstag ist es so weit: Der Rasen ist gut gewachsen, die Erde nicht mehr zu weich, und das Mähschaf darf endlich seine erste richtige Runde im Garten drehen. Für die Tiere ist das fast wie ein kleines Frühlingsritual – der Moment, in dem „Winterquartier“ offiziell zu „Saisonbetrieb“ wird. Doch der erste Tag draußen zeigt auch: Ein neuer Anfang ist selten völlig glatt. Das Mähschaf bleibt ein paar Mal stecken, mal an einer Kante, mal an einem kleinen Hügel, mal dort, wo der Winter den Garten minimal verformt hat...

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Stinkerle und der unerlaubte Osterdienstag
07. April 2026 Bewölkt Ostern

Stinkerle und der unerlaubte Osterdienstag

Am Dienstag fühlt sich das Haus an, als hätte es noch nicht ganz „zurück in den Alltag“ geschaltet. Stinkerle findet das unerquicklich – Ostern sei viel zu schnell vorbei gegangen – und erklärt kurzerhand den Osterdienstag. Der Hai ist sofort skeptisch, denn Feiertage sind für ihn keine Bastelprojekte. Aber draußen ist das Wetter schön, der Garten ruft, und ehe man sich versieht, werden aus Stinkerles Idee echte Osterspiele.

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Kroko, der Hefeteig und das Osterfeuer im Garten
04. April 2026 Bewölkt Ostern

Kroko, der Hefeteig und das Osterfeuer im Garten

Am Karsamstag liegt im Flanellweg dieses besondere Zwischengefühl: Nicht mehr Winter, noch nicht ganz Fest – aber alles ist bereit, weich zu werden. Kroko beschließt, Osternester zu backen, und diesmal nicht „irgendwie“, sondern richtig: aus frischer Hefe, mit Vorteig, langer Teigführung und Ruhe, wie man sie nicht erzwingen kann. Nach dem Blätterteig-Debakel neulich hat Kroko gelernt, dass Teig nicht auf Druck reagiert, sondern auf Geduld.

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Stinkerle, das Mähschaf und der erste April
01. April 2026 Sonnig Frühling

Stinkerle, das Mähschaf und der erste April

Am Mittwoch ist es warm genug, dass der Garten wieder nach „bald Rasen“ riecht. Der Winter hat sich zurückgezogen, aber seine Spuren sind noch da – besonders im Terrassenhafen, wo das Mähschaf würdevoll überwintert hat. Stinkerle und Waschbär nutzen den frühlinghaften Tag, um die Mähschaf-Hütte auf Vordermann zu bringen: kleine Reparaturen, ein paar Verbesserungen, damit das Schaf, sobald es wieder auf den Rasen darf, auch wieder richtig „nach Hause“ kann.

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Der große Waschtag vor Ostern
29. März 2026 Bedeckt Frühling

Der große Waschtag vor Ostern

Am Sonntag stellt Uschi fest, dass der Flanellweg nach dem Eierfärben nicht nur bunt, sondern auch… leicht fleckig ist. Farbreste im Fell hier, ein Punkt am Ohr dort – und beim Waschbär sieht es stellenweise aus, als hätte er ein expressionistisches Manifest unterschrieben. Also erklärt Uschi den Sonntag zum großen Waschtag. Nacheinander schickt sie fast alle ins Bad, wo die neue Regendusche jedes Mal wieder für ehrfürchtige Begeisterung sorgt.

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Der Tag, an dem Ostern plötzlich überall war
27. März 2026 Sonnig Frühling

Der Tag, an dem Ostern plötzlich überall war

Am Freitag ist die Osterlaune nicht mehr nur ein Plan, sondern ein Gefühl im Haus: Die Sonne kommt raus, der Garten riecht nach nasser Erde und Licht, und selbst der Flanellweg wirkt ein bisschen wacher. Die Tiere beschließen spontan, das Haus österlich zu dekorieren – nicht hektisch, eher freudig. Es werden Kisten vom Dachboden geholt, Zweige in Vasen gestellt, kleine Hasenfiguren hervorgekramt und Marmeladengläser neu zum Leuchten gebracht.

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Waschbär und die Laubsäge des Glücks
24. März 2026 Bedeckt Frühling

Waschbär und die Laubsäge des Glücks

Am Dienstag hat der Waschbär diesen Blick, der selten lange still bleibt: Er will etwas mit den Pfoten machen. Nicht malen, nicht kleben – Holz. Etwas Echtes, das nach Werkraum riecht und am Ende in der Hand bleibt. Stinkerle nimmt ihn mit in seinen Keller-Werkraum und zeigt ihm etwas, das Waschbär sofort begeistert: Laubsägen. Feine Kurven, kleine Motive, Geduld in Form.

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Elise und der Tag, an dem sie Hilfe brauchte
20. März 2026 Bewölkt Frühling

Elise und der Tag, an dem sie Hilfe brauchte

Am Freitag steht Elise im Mittelpunkt – die Elise, die sonst so zuverlässig ihre Runden dreht, als wäre Sauberkeit eine stille Melodie. Doch heute wirkt sie seltsam: Sie eckt an, bleibt hängen, fährt merkwürdige Bögen, als hätte der Boden plötzlich eigene Meinungen. Uschi bemerkt es zuerst, weil sie solche Dinge spürt, bevor sie laut werden. Sie sorgt sich, beobachtet Elise – und irgendwann bleibt Elise unter dem Sofa stecken, ganz endgültig.

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Waschbär und das Geheimnis der flauschigen Handtücher
18. März 2026 Bedeckt Frühling

Waschbär und das Geheimnis der flauschigen Handtücher

Am Mittwoch ist der Waschbär eigentlich in etwas Kreatives vertieft – Farben, Formen, ein halbfertiges Bild, das ihn nicht loslässt. Und genau in dieser Konzentration fällt ihm plötzlich etwas auf, das sonst einfach „so ist“: Wie sauber und frisch hier alles bleibt. Handtücher, Kissen, Decken – immer flauschig, immer bereit, nie muffig. Er fragt Uschi, wie sie das macht, und Uschi führt ihn in einen Raum, den er kaum kennt: die Waschküche.

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Der Hai und die Wetterstation des Vertrauens
14. März 2026 Bewölkt Frühling

Der Hai und die Wetterstation des Vertrauens

Am Samstag bekommt der Hai ein Paket nicht einfach „in die Hand“, sondern praktisch in die Seele: Eine Wetterstation. Groß, ordentlich verpackt, mit Außeneinheit, Regensensor, UV-Messung und allem, was den Himmel endlich in Zahlen übersetzt. Für den Hai ist das nicht Technik – das ist Beruhigung. Gemeinsam bauen die Tiere die Station im Garten auf, möglichst normgerecht „wie beim Wetterdienst“, inklusive sinnvoller Platzwahl und respektvoller Ausrichtung.

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Stinkerle und der Schuppen, der alles wusste
11. März 2026 Bewölkt Frühling

Stinkerle und der Schuppen, der alles wusste

Am Mittwoch ist es für Anfang März fast schon unverschämt warm. Die Sonne hat Kraft, der Garten riecht nach nasser Erde, und plötzlich fühlt sich der Winter im Schuppen an wie ein überfüllter Mantel, den man endlich ausziehen will. Stinkerle und Waschbär beschließen deshalb: Heute wird aufgeräumt. Nicht im Haus – im Gartenschuppen. Dort, wo Stinkerle seit Monaten (eigentlich: seit immer) Dinge lagert, die „später“ nützlich sind.

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Uschi und der Abfluss, der Frühling spielen wollte
08. März 2026 Sonnig Frühling

Uschi und der Abfluss, der Frühling spielen wollte

Am Sonntag will Uschi nur eines: ihr Bad. Warmes Wasser, Duftkerzen, Ruhe – dieser kleine feste Punkt im Flanellweg, der alles wieder weich macht. Doch kaum liegt sie in der Wanne, passiert etwas Unverschämtes: Das Wasser bleibt nicht drin. Der Abfluss hält nicht dicht, und die Badewanne tut so, als wolle sie lieber „Dusche“ sein. Uschi ist erst irritiert, dann resigniert – und dann kommt Stinkerle. Er repariert den Abfluss mit überraschender Eleganz, als wäre es ein kleines Kunststück, und weil er einmal im Bad ist, kann er es nicht lassen: Er verpasst dem „Herbstlicht-Ambiente 3000“ ein frühlinghaftes Upgrade mit Microcontroller, damit man die Lichtstimmung künftig über die Hauszentrale steuern kann...

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Stinkerle und das Lichtsystem 1.0
05. März 2026 Bedeckt Frühling

Stinkerle und das Lichtsystem 1.0

Am Donnerstag schrauben der Hai und Stinkerle weiter an ihrer Hauszentrale, diesmal mit Waschbär als „Design- und Ideenabteilung“. Die nächste Ausbaustufe kommt in einer kleinen Pappschachtel: smarte Glühbirnen mit farbigen LEDs, die sich über die Zentrale automatisiert steuern lassen. Was als harmloses „ein bisschen gemütlicheres Licht“ beginnt, wird kurzzeitig zu einem sehr lebendigen Experiment: Farben wechseln zu schnell, Szenen heißen plötzlich „KAMINFEUER EXTREM“, und der Flanellweg erlebt eine Minute lang Disco, ohne darum gebeten zu haben.

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Der Hai und der erste Märztag
02. März 2026 Sonnig Frühling

Der Hai und der erste Märztag

Am Montag ist es endlich März. Draußen liegt noch Winter in den Schatten, aber die Luft riecht zum ersten Mal nach etwas Neuem – nicht warm, aber lebendig. Im Garten sind die Vögel noch da, doch sie futtern weniger an der Futterstelle, als hätten sie plötzlich wieder Alternativen. Im Haus wird das sofort gespürt: Es wird gelüftet, gewischt, sortiert, als würde man dem Frühling Platz machen. Der Hai erlebt Stoßlüften diesmal nicht als Pflicht, sondern als Fest, Uschi putzt mit leichterem Herzen, Stinkerle findet überall „kleine Winterreste“, die man noch schnell verbessern könnte, und Waschbär sieht in jedem Sonnenfleck eine Bühne.

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Der Hai und der erste Osterhase des Jahres
01. März 2026 Sonnig Ostern

Der Hai und der erste Osterhase des Jahres

Am Sonntag geschieht im Flanellweg etwas, das den Hai gleichermaßen empört und aktiviert: In den Wochenprospekten der Supermärkte tauchen die ersten Schoko-Osterhasen auf – viel zu früh, viel zu teuer und, wie der Hai nach kurzer Analyse feststellt, verdächtig zuckrig. Was als nüchterne Beschwerde über Preis-Leistung beginnt, endet in einem hochambitionierten Küchenprojekt: Stinkerle holt seinen alten Schokofiguren-Prototypen hervor, Waschbär optimiert die Form – und dann fliegt beim Gießen erst einmal mehr Schokolade durch die Küche als in den Hasen...

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Stinkerle, der Hai und die Hauszentrale mit Größenwahn
26. Februar 2026 Sonnig Frühling

Stinkerle, der Hai und die Hauszentrale mit Größenwahn

Am Donnerstag ist die neue Hauszentrale nicht mehr nur ein hübsch leuchtender Holz-PC im Wohnzimmer – sie läuft. Stinkerle und der Hai haben sie als Server aufgesetzt, mit ordentlicher Struktur, ersten Diensten und einer Begeisterung, die schnell in Zukunftspläne kippt. Bald diskutieren alle mit: Was soll automatisiert werden, was lieber nicht, und ab wann wird aus Komfort eigentlich milde Tyrannei? Manche Ideen sind praktisch, manche absurd, manche verdächtig känguruhaft.

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Der Hai und die pinke Hauszentrale
21. Februar 2026 Sonnig Frühling

Der Hai und die pinke Hauszentrale

**Teaser** Am Samstag beschließen der Hai und Stinkerle, dass 2026 nicht nur ein Jahr der Suppe, des Kamins und der Pflanzen wird – sondern auch ein Jahr der Modernisierung. Stinkerle will basteln, der Hai will Ordnung, und irgendwo dazwischen entsteht ein Plan: eine kleine PC-Hauptzentrale fürs ganze Haus. Pünktlich zum Wochenende kommt eine große Kiste mit Computer-Hardware an, die sich anfühlt wie Weihnachten in technischem Karton. Die beiden bauen gemeinsam den Rechner zusammen, wie andere Leute ein Möbelstück – nur mit mehr Schrauben, mehr Staunen und deutlich mehr „Vorsicht, ESD!“.

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Das Känguru und die Rosenmontags-Sitzung
16. Februar 2026 Schnee Fasching

Das Känguru und die Rosenmontags-Sitzung

Am Montag ist Rosenmontag – und obwohl das hessische Dorf am Feldrand normalerweise eher „ruhig, gemütlich, Kamin“ kann, beschließen die Tiere: Heute wird’s bunt. Im Wohnzimmer entsteht eine Karnevalssitzung mit selbstgebastelter Bühne, Luftschlangen, Tee *und* Sekt (für die, die alt genug und mutig genug sind). Das Känguru hält eine Büttenrede, die so politisch wird, dass sogar der Hai kurz überlegt, ob er einen Ordnungsruf aussprechen muss. Und Stinkerle, natürlich, hat eine Konfettikanone gebaut – eine von diesen Erfindungen, die entweder genial oder katastrophal sind, oft beides. Am Ende ist das Wohnzimmer voller Konfetti, die Stimmung voller Lachen, und selbst die Küchenkatzen schnurren im Takt, als hätten sie ihr ganzes Leben auf eine Sitzung vor dem Kamin gewartet.

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Uschi und die Regendusche aus dem Eichhörnchen-Baumarkt
14. Februar 2026 Bewölkt Winter

Uschi und die Regendusche aus dem Eichhörnchen-Baumarkt

Am Samstag hat Uschi einen stillen, fleißigen Plan: Das Bad soll für morgen perfekt sein – ihr Sonntag, ihr Ritual, ihr kleines, warmes Königreich. Beim Putzen merkt sie jedoch, dass der Duschkopf undicht geworden ist. Stinkerle kommt mit Werkzeug und Zuversicht, doch diesmal hilft kein Drehen, kein Dichten, kein „Version 2.0“. Also nimmt Odin Stinkerle und den Waschbär mit auf einen langen Spaziergang – hinaus in die Winterluft, dorthin, wo es Lösungen gibt. In der Nähe vom Gartencenter Bär liegt ein Baumarkt, der von Eichhörnchen betrieben wird: flink, ordentlich, ein bisschen wuselnd – und voller Möglichkeiten.

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Stinkerle und die Rasenwalze des Neuanfangs
11. Februar 2026 Schnee Winter

Stinkerle und die Rasenwalze des Neuanfangs

Am Mittwoch ist es draußen ungewöhnlich warm. Der Schnee zieht sich zurück, als hätte er plötzlich Termine, und über dem Feld hört man erste Vögel, die nach Norden ziehen – ein dünner, lebendiger Faden am Himmel. Das Tauwetter macht den Waschbär melancholisch: Er mag den Winter als Bühne, als stilles Kunstwerk. Das Känguru dagegen freut sich offen auf den Frühling und erklärt, dass Hoffnung manchmal einfach „Sonne auf Fell“ ist. Während die einen in Gefühlen baden, treten Hai und Stinkerle in ein anderes Element: Der Rasen ist vom Frost uneben geworden, jetzt ist alles weich, nass, formbar – perfekt für eine kleine, etwas übertriebene Rettungsaktion...

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Stinkerle und der Biathlon im Garten
10. Februar 2026 Schnee Winter

Stinkerle und der Biathlon im Garten

Am Dienstag ist die Winterolympiade noch nicht aus den Köpfen – vor allem nicht aus Stinkerles. „Wenn die das können, können wir das auch“, sagt er mit dieser gefährlichen Mischung aus Bastelgeist und Übermut. Zusammen mit dem Waschbär plant er einen kleinen Biathlon-Kurs im Garten: eine Runde um Apfelbaum, Poolabdeckung und Kastanienbaum, dazu ein „Schießstand“ mit Pfeil und Bogen. Und als ob das nicht schon genug wäre, finden die beiden im Schuppen – zwischen Schlitten, Seilen und Winterkisten – tatsächlich ein Paar winzige Skier, die offenbar seit Jahren auf ihren großen Auftritt gewartet haben. Am Nachmittag wird der Garten zur Arena: warm eingepackt, mit Tee in Reichweite, mit viel Lachen und erstaunlich viel sportlichem Ernst. Und am Ende lernen alle, was Biathlon eigentlich ist: Tempo, Konzentration – und die Fähigkeit, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen.

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Der Hai und das Schornstein-Schaf
28. Januar 2026 Schnee Winter

Der Hai und das Schornstein-Schaf

Am Mittwoch knistert der Kamin nicht so, wie er knistern sollte. Er zieht schlechter, der Rauch wirkt launisch, und irgendwo im Haus hängt ein Hauch von „das ist nicht normal“. Für den Hai ist das sofort Alarmstufe zuständig: Sicherheit, Abzug, Kohlenmonoxid – die ganze innere Liste klappt auf wie ein Ordner. Odin dagegen bleibt gelassen, als wäre ein Kamin nur ein weiterer Freund, der manchmal Hilfe braucht. Er meldet sich beim örtlichen Schornsteinfeger – und kurz darauf steht tatsächlich jemand vor der Tür: ein schwarzes Plüsch-Schaf in Schornsteinfeger-Gestalt. Das Schornstein-Schaf. Waschbär und Stinkerle kleben ihm neugierig an den Hufen, erleben jedes Werkzeug, jedes Fachwort, jedes „Aha“.

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Stinkerle und der kalte Montag
19. Januar 2026 Sonnig Winter

Stinkerle und der kalte Montag

Nach einer Nacht, die so frostig war, dass selbst der Flanellweg knisterte, fühlt sich der Montag im Haus falsch an: Der Kamin brennt zwar tapfer – aber die Wärme bleibt im Wohnzimmer stecken. In den Fluren ist es kühl, die Heizkörper sind stumm, und das Wasser aus dem Hahn ist so kalt, dass Uschi beim Händewaschen kurz „Oho!“ macht. Der Hai wird nervös, Kroko brummt, und das Känguru erklärt die Lage natürlich sofort politisch. Stinkerle hingegen wird still – dieses technisch-ruhige Still – und verschwindet mit dem Waschbär in den Keller. Unten wartet die Heizung wie ein beleidigtes Tier, das man nur richtig ansprechen muss.

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Kroko und die Suppe der Suppen
18. Januar 2026 Windig Winter

Kroko und die Suppe der Suppen

Am Sonntag wacht Kroko mit einem Gedanken auf, der so schwer und warm ist wie ein gusseiserner Topf: Nach all den Wochen voller Tee, Kamin und Winterruhe fehlt noch etwas Grundlegendes – die ultimative Wintersuppe. Nicht „eine gute Suppe“. Sondern *die* Suppe. Eine, die von innen wärmt, satt macht, tröstet, und trotzdem nicht müde. Kroko erklärt es zum Januar-Experiment und übernimmt die Küche mit der Würde eines Küchenkapitäns. Der Hai bringt Struktur, Uschi bringt Herz, Stinkerle bringt Technik, Waschbär bringt Kreativität – und Mozart bringt Geduld.

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Das Känguru und die drei Könige aus dem Flanellweg
06. Januar 2026 Schnee Winter

Das Känguru und die drei Könige aus dem Flanellweg

Am Dienstag, dem 6. Januar, entdeckt das Känguru, dass heute „Heilige Drei Könige“ ist – und beschließt sofort, dass dies der perfekte Tag für eine Mischung aus Bibelwissen, Dramaturgie und ein bisschen Prahlerei ist. Es schwingt die Mao-Bibel im Beutel wie ein Requisit und behauptet nebenbei, es sei natürlich auch Bibel-Experte. Mozart hört eine Weile geduldig zu – und korrigiert dann so sanft, dass es trotzdem piekst. Der Hai will wissen, ob das ein Feiertag mit Vorschriften ist. Uschi sucht Kerzen. Stinkerle baut fast ein Weihrauchgerät.

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Der Montag und das Vogelfutterhaus am Apfelbaum
05. Januar 2026 Schnee Winter

Der Montag und das Vogelfutterhaus am Apfelbaum

Am Montag ist der Garten still, aber nicht leer: Spuren im Schnee, ein paar schüchterne Zwitscherlaute, und am Apfelbaum sitzt ein Vogel, als würde er überlegen, ob er hier noch willkommen ist. Die Tiere beschließen: Ja, ist er. Sie bauen ein Vogelfutterhaus – natürlich nicht einfach irgendwie, sondern mit Stinkerles Tüftlerhänden, Waschbärs Ideen, dem Hai als Projektleitung und vielen kleinen Beiträgen von allen.

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Uschi und der Sonntag der großen Wäsche
04. Januar 2026 Schnee Winter

Uschi und der Sonntag der großen Wäsche

Am Sonntag merkt Uschi, dass sie zum ersten Mal im neuen Jahr wirklich tief durchatmen möchte – so richtig, mit Badewanne, Kerzenlicht und dem Gefühl, dass niemand etwas von ihr will. Nur steht da ein kleines Problem zwischen ihr und der Entspannung: Waschbär und Stinkerle riechen noch immer nach Silvester. Nicht „ein bisschen“, sondern so, als hätten sie das Feuerwerk persönlich verabschiedet. Uschi nimmt sich der Sache an – mit sanfter Entschlossenheit, Tee als Lockmittel und einer Portion liebevoller Strenge. Am Ende sind die beiden kaum wiederzuerkennen… und das Bad auch nicht.

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Silvester im Flanellweg: Gulasch, Glitzer und ein Himmel voller Neuanfang
31. Dezember 2025 Schnee Neujahr

Silvester im Flanellweg: Gulasch, Glitzer und ein Himmel voller Neuanfang

Silvester hat im Flanellweg zwei Gesichter: drinnen ist es warm, duftet nach Gulasch und Kaminholz – draußen knirscht Schnee unter den Stiefeln, und die Nacht wirkt so klar, als hätte sie extra Platz gemacht für Wünsche. Kroko holt die Gulaschkanone hervor und kocht eine riesige Portion Suppe, wie es bei den Tieren Tradition ist. Während der Hai sich um Zeiten, Portionen und „Abläufe“ sorgt, nimmt Odin Waschbär und Stinkerle mit zu einem Spezialgeschäft...

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Der Western-Tag, der Schnee und die Dachmission
23. Dezember 2025 Schnee Weihnachten

Der Western-Tag, der Schnee und die Dachmission

Am Dienstag, einen Tag vor Weihnachten, ist das Haus gleichzeitig gemütlich und nervös. Der Hai entdeckt das Fernsehprogramm: ein Western-Thementag – etwas, das er noch nie gesehen hat, und das ihn sofort in eine Art bürokratische Begeisterung versetzt. Der Waschbär dagegen ist ungeduldig wie ein Kind: Morgen ist Weihnachten, aber „morgen“ ist noch unfassbar weit weg. Dann schneit es plötzlich heftig – und auf einmal ist der Fernsehempfang weg. Auch Laras Radio verstummt. Also wird aus der Adventsruhe eine kleine Rettungsaktion.

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Stinkerles Schneeräum-Maschine und der beruhigte Hai
19. Dezember 2025 Schnee Winter

Stinkerles Schneeräum-Maschine und der beruhigte Hai

Am Freitag setzt wieder kräftiger Schneefall ein, und die weiße Decke im Garten wächst, als hätte der Winter nachlegen wollen. Der Hai wird sichtbar nervös: Glätte, Weg, Sicherheit – alles ruft nach Ordnung. Während er gedanklich schon Streupläne schreibt, schließen sich Stinkerle und Waschbär im Werkraum ein und vollenden ihre **Schnee-Räum-Maschine**. Sie präsentieren sie stolz, testen sie sofort – und natürlich geht dabei einiges schief. Aber am Ende ist der Weg frei, der Hai beruhigt, und drinnen warten heiße Schokolade nach dem besten Rezept und Plätzchen, während draußen der Schnee weiter fällt und der Baum im Wohnzimmer strahlt.

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